Reste-Handarbeiten

Reste-Handarbeiten

Ich habe viel Garn- und Fadenreste, manche davon ziemlich kurz und ich hatte keine Vorstellung davon, was ich damit machen sollte (außer Freeform Handarbeiten natürlich ;-)).
Und dann fand ich eines Tages einen Artikel über den ‚Magischen Ball‘ Artikel über den ‚Magischen Ball‘ und entschied: Das ist’s ;-)
Im Endeffekt ist es nix anderes, als meine kurzen Fäden zu nehmen und zusammen zu knoten (z.B. mit einem Weber-Knoten), um einen langen Faden zu erhalten, mit dem man stricken, häkeln und alles andere machen kann.
Auf dem Foto sieht man drei Experimente, die ich gemacht habe: Bei dem Stück oben habe ich einfach verschiedene Fäden zu einem langen Faden geknotet und verhäkelt. Es waren ziemlich kurze Fadenstücke.
Für das Stück unten links habe ich zwei Knäuel verwendet, ein grünes und ein rosafarbenes. Ich habe mit zwei Fäden gestrickt und diese so zusammen geknotet, dass ich mit 2 grünen angefangen habe, dann einem grünen und einem rosafarbenen, dann 2 rosafarbene, dann wieder ein grüner und ein rosafarbener und dann zum Schluss wieder 2 grüne. Auf diese Art habe ich eine Art Farbverlauf zwischen den beiden Farben erhalten.
Das Stück unten rechts ist genauso gemacht, aber mit einem hell- und einem dunkelgrünen Faden.

Ich bin sicher, dass ich diese Technik noch weiter verwenden werde.


Links:
Mach‘ Deine eigene Magie, indem Du Fadenreste verknotest (englisch): der Link funktioniert nicht mehr.

Bei unikatissimas:
Freeform Handarbeiten
Weber-Knoten

Acrylgefärbter Stoff

Acrylgefärbter Stoff

Als ich die Anleitung zum Färben von Stoff mit Acrylfarben fand, war ich hin und weg, weil ich glaube, dass ich jetzt meinen Stoff in den Farben gestalten kann, die ich möchte.
Ich habe es gleich ausprobiert, muss aber noch ein bisschen dran arbeiten (werde ich auch! ;-))
In einem zweiten Beitrag zeigt Debra noch, was sie mit den Papiertüchern macht, die sie zum Reinigen ihres Arbeitsplatzes verwendet hat: Ist das nicht Klasse?


Links:
Handgefärbte Stoffborten (englisch)
Gefärbte Papiertücher für Papier- und Stoffkunst (englisch)

Perlenarmband auf dem Rahmen

Perlenarmband auf dem Rahmen

Als ich mit Perlen gearbeitet habe, wollte ich auch einmal Perlenweben ausprobieren – nur um zu sehen, wie es funktioniert ;-))
Auf dem Foto sieht man beide Seiten meines selbst-gewobenen Armbands mit dem selbst-design-ten (?) Muster. Es war ganz einfach und ich mag die simple Eleganz des Musters.
Da ich das Armband für mich gemacht habe, brauchte ich keinen Verschluss, ich kann es einfach über meine Hand streifen.


Links:
Bau Deinen eigenen Perlenwebrahmen (englisch) (mit aussagekräftigen Bildern)

Anleitung zum Perlenweben (englisch)
Weitere Anleitung zum Perlenweben (englisch)
Weitere Anleitung zum Perlenweben (englisch)

Zwei sehr gute Grafiken (in englischem Text): in der linken Navigationsleiste ‚Woven Beadwork‘ wählen und nach unten scrollen
Zwei sehr gute Grafiken (in deutschem Text): in der linken Navigationsleiste ‚Gewebtes‘ wählen und nach unten scrollen

Tipps zum Perlenweben (deutsch) bei Perlenhobby.de: in der linken Navigationsleiste ‘Tipps + Tricks’ klicken und ‘Tipps zum Perlenweben’ wählen

Bienenwachs Collage

Bienenwachs Collage

Ich finde es faszinierend, Collagen zu machen.
Eine interessante Technik, um die Elemente aufzukleben, ist die sogenannte Bienenwachs Collage (für Links zu Anleitungen s. Links unten). Es gibt der Collage einen warmen Ton und wenn man es poliert, auch einen sanften Glanz.
Auf dem Bild sieht man meinen ersten (und bis jetzt letzten) Versuch dazu. Ich habe Stücke verschiedener Zeitungen (chinesisch, arabisch, koreanisch) und selbst gemachte Papiere verwendet und dann die Spirale mit der Hand aufgestickt.

 

Links:
Bei ARTchix Studio: Bienenwachs Collage: der Link funktioniert nicht mehr.

Bei art-e-zine: Bienenwachs Collage

Google Suchergebnisse für ‚beeswax collage‘
Google Bildersuchergebnisse für ‚beeswax collage‘

Kumihimo Perlen

Kumihimo Perlen

This Thursday’s 2. Wettbewerb Beaded Beautiesgab mir die Gelegenheit, etwas zu tun, das ich schon lange tun wollte: Kumihimo Perlen machen.
Kumihimo ist eine japanische Technik, um wundervolle Kordeln zu flechten, aber dann: Was mache ich mit der Kordel? Sie ist viel zu schön (und zu arbeitsintensiv! ;-)), um sie z.B. als Schnürsenkel zu verwenden.
Ich dachte, dass man daraus wunderbare Perlen machen können müsste, aber normalerweise werden die Kordeln beendet, indem man eine Schnur darum herum wickelt und solche Perlen würden viel zu lang.

Kumihimo Perlen Darum habe ich mir überlegt, wie ich meine eigenen Kumihimo Perlen machen kann.
Die Technik ist alles andere als perfekt und ich hoffe, dass Ihr es versucht und Anregungen gebt, wie die Technik verbessert werden kann.

Auf den ersten beiden Fotos sieht man Perlen, die ich gemacht habe, die blauen mit Baumwollgarn und die schwarz-weißen mit Acrylgarn.
Alle Perlen wurden mit 4 hellen und 4 dunklen Fäden gemacht, aber ich habe die Ursprungspositionen auf meiner Kumihimo Pappscheibe verändert.
An den umgebenden Rocailles sieht man, wie klein meine Kumihimo Perlen sind.

Kumihimo Perlen Wie man’s macht:
Eine Kumihimo Kordel flechten. Ich habe ungefähr 20 Runden gearbeitet.
Wenn man fertig ist, alle Fäden in die Perle einziehen.

Und hier liegt das Problem:
Wenn man die Kumihimo Kordel ‚auf die normale Art‘ herstellt, ist in der Perle nicht genug Platz, um alle 16 Fäden einzuziehen (8 Fäden auf jeder Seite der Perle).
Ich habe verschiedene Techniken probiert, um Platz für das dicke Fadenbündel zu ‚reservieren‘. Die beste war, ein Bündel von 8 gleichdicken Fäden zu machen und als ‚Füller‘ zu verwenden, d.h., um das Bündel herum zu flechten (siehe drittes Foto).

Kumihimo Perlen Die Kumihimo Perlen sind aus Stoff und können bestickt und vernäht werden, wie man möchte. Auf diesem Foto habe ich meine Kumihimo Perle mit Rocailles umgeben und eine Art Freeform Peyote-Anhänger daraus gemacht.


Links:
This Thursday’s 2nd challenge Beaded Beauties

unikatissimas Kumihimo Anleitung
unikatissimas Freeform Peyote Anleitung